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WAS BIN ICH?
Modelljahr-Identifizierung
Begegnet man zufällig einem Auto aus einer Modellreihe, ist man ja immer sofort versucht, den Typ und das Alter herauszubekommen. Hier habe ich mal alles im Bild zusammengefaßt, was die Identifizierung des Baujahres ermöglicht. Doch - wer kann schon davon ausgehen, daß in dieser Zeit nichts geändert wurde? Der Tausch der Innenausstattung wird wohl am häufigsten anzutreffen sein. Scheinwerfer, Felgen und Kühlermaske, ebenfalls Dinge zur leichten Identifizierung des Baujahres, lassen sich schnell wechseln. Man kann es also nur solange mit gewisser Wahrscheinlichkeit an den Unterscheidungsmerkmalen vermuten, wie man noch nicht mit dem Besitzer gesprochen hat.
Grundsätzlich unterscheidet man in der Regel zwei Serien und eine große Modellpflegemaßnahme mit Einführung der 3,5-Liter V8-Modelle. Außerdem sind kleinere Besonderheiten zu beachten - der 250S z.B. wurde noch bis Frühjahr 1969 als Einstiegsmodell parallel zu den neueren 280ern mit dem Motor M130 verkauft. Die Zeitpunkte sind:
1. Einführung der Reihe August/September1965 2. Neue 2,8-Liter-Sechszylinder ab Januar 1968 3. Neue 3,5-Liter-V8 ab August 1969
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Außenausstattung |
Karosse |
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Oben: Frühe Ausführung, Metallgitter
Unten: Grobmaschigere Maske ab Einführung 280S/SE Januar 1968. Das Gitterdesign entspricht nun der Variante für den Mercedes 600 (hergestellt ab 1963).
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Türgriffe (Unterschiedliche Form 1. und 2. Serie)
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(tbd.)
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Chromleisten “Gürtellinie” (1. Serie Chrom doppelseitig, 2. Serie Chrom einseitig)
Meiner bisherigen Beobachtung nach ist die neuere Ausführung anscheinend resistenter gegen Beschädigungen, die alte knickt leichter und führt schneller zu “unsauberer” Optik.
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Außenspiegel, rechts ab 1.68
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Reifen und Felgen |
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Zweiteilige Raddeckel mit standardmäßig ab Werk in Wagenfarbe lackierter Felge
Raddeckel einteilig mit Langlöchern ab Januar 1968
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Scheinwerfer |
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Hauptscheinwerfer mit geradem Glas ab Oktober 1968
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Halogen-”Leuchteinheit” als Extra ab 05/68. Seit Dez. 1970 Halogenlampen mit Dreiecks-“Dummies” (früher Parklicht, jetzt ohne Funktion) sowie Parklicht nun im Hauptscheinwerfer integriert
Scheinwerfer-Wischwasch- Anlage ab April 1972
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Innenausstattung |
Armaturenbrett |
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Kleine Chromluftdüsen bis Okt. 1966
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Schiebedachbetätigung ab März 1967 in der Armaturenbrettmitte statt links vom Kombiinstrument
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Lichtschalter verändert (weitere Zugstufe und grüne Kontrolleuchte im Schalter für Nebelschlußlicht) ab Dezember 1970. Funktionsschalter mit schwarzem Kreis, Farbanteil reduziert. Die Zugschalter sind beleuchtet, die größere Farbfläche spiegelt sich nachts in der Frontscheibe.
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Chromleiste quer unterhalb der Instrumente bis September 1967
Kunststoffleiste im Armaturenbrett unterhalb der Instrumente bei Modellen nach September 1967
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Aug. 1969 Entfall der Polsterleiste im Armaturenbrett, Griffmulden für Handschuhfach und Aschenbecher
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Ab Mai 1969 Tacho bis 240 und in 20er Einteilung (vorher in 30er).
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Flache Ablageschalen (Aug. 1969), davor höhere Ablageboxen (nicht im Bild)
Wählhebel mit “Billard-Kugel”, umschäumter Schalthebel ab 11/70 oder 12/70, in erster Ausführung auch mit Chromkulisse und umschäumtem Wählhebel.
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Mittelablage
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(tbd.)
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Fensterheber-Konsolen (Ablage und Türen)
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(tbd.)
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Innere Verkleidung Frontscheibe (Holz, ab 1.68 Kunststoff)
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(tbd.)
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Leuchte der Innenbeleuchtung früh (bis 12.67)
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Leuchte der Innenbeleuchtung spät (ab 1.68)
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Lenkrad |
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Lenkrad verändert ab Sept. 1967
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Lenkrad ohne Pralltopf bis Sept. 67
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Lenkrad mit dahinterliegendem Pralltopf an der Lenksäule ab Sept. 1967
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Stoffe und Polster |
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Stoffmuster neu ab 1.68
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(siehe “Polster”)
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Sicherheitskopfstützen mit “Ohren” ab Juli 1968, davor Nackenrollen
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Sitzbeschläge Vordersitze alt (links) neu (rechts) bzw. 1. und 2. Serie
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Zweifarbige Türverkleidung (frühe Serie)
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Einfarbeige Türverkleidung (späte Serie)
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Technik |
Getriebe |
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Mittelautomatik ab Oktober 1967 mit beleuchteter Kulisse und “N” statt “0” für Leerlauf
Mit Einführung neuer Getriebe Mai 1969 andere Reihenfolge der Fahrstufen, “P” ist jetzt oben
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